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Katrin Praprotnik portrait
Ich arbeite als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Krems. Zuvor war ich als Post-Doc am Fachgebiet für Politikwissenschaft an der Universität Hamburg. Meine wissenschaftliche Laufbahn habe ich als Universitätsassistentin am Institut für Staatswissenschaft an der Universität Wien begonnen. Während meiner Zeit in Wien habe ich vor allem an zwei Projekten mitgewirkt: Ich arbeitete im Team der Österreichischen Nationalen Wahlstudie (AUTNES) und in dem Projekt Legislative Reformen und Parteienwettbewerb, welches Teil des Sonderforschungsbereichs 884: Politische Ökonomie von Reformen an der Universität Mannheim ist.
Ich forsche zu den Themen politische Repräsentation, Wahlbeteiligung sowie Entstehung und Etablierung neuer Parteien in Europa. Diese Forschungsschwerpunkte vereinen zwei zentrale Akteure eines demokratischen Systems - nämlich die Wählerinnen und Wähler auf der einen Seite und die Parteien, auf der anderen. In meiner Dissertation habe ich mich mit der Umsetzung von Wahlversprechen österreichischer Parteien beschäftigt. Heute kooperiere ich im Rahmen der Comparative Party Pledge Group (CPPG) mit einem Team internationaler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die politische Bilanz von Regierungen zu beleuchten. Seit meiner Zeit in Hamburg beschäftige ich mich ebenfalls intensiv mit der Frage, welche Faktoren die Teilnahme an einer Wahl beeinflussen. Insbesondere interessieren mich unterschiedliche Möglichkeiten für WählerInnen und Wähler ihre Stimme abzugeben, wie etwa durch eine Briefwahl oder elektronisches Votum. Außerdem finde ich es spannend zu analysieren, wann neue Parteien entstehen und dadurch das politische Angebot in repräsentativen Demokratien erweitern.
Ich freue mich über Ihr Interesse an meiner Person. Über das Menü finden Sie weitere Informationen zu meiner Forschung, meiner Lehrtätigkeit sowie meinem Lebenslauf.
Katrin Praprotnik